Matthiaskapelle

Als Aufbewahrungsort der Reliquie des Apostels Matthias im 13. Jh. errichtet, erstrahlt die Matthiaskapelle heute im Glanz des 19. Jh., als sie der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. aufwendig von Johann Claudius Lassaulx restaurieren ließ. Schon vom Äußeren her erinnert die Matthiaskapelle an ein Abbild der Grabkirche von Jerusalem. Weitere Merkmale, wie der polygonale und zentrale Grundriss, der turmartig erhöhte Mittelraum sowie der seitenschiffartige Umgang unterstreichen diesen Eindruck. Der Mittelraum, dessen sechsteilige Kuppel von Säulen mit Knospenkapitellen getragen wird, könnte der Aufbewahrungsort der Matthiasreliquie gewesen sein.

Direkt neben der Kapelle, im noch erhaltenen romantischen Bergfried der Oberburg, finden Sie eine Gaststätte.

Um die Kapelle herum befinden sich die ebenfalls sehr sehenswerten Überreste der Oberburg aus dem 12. Jh.


Öffnungszeiten: April-Oktober an Sonn- und Feiertagen